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Datum/Zeit |
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19,86 € |
-0,18 € |
-0,91 % |
23.04/15:37 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007480204 |
748020 |
- € |
- € |
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Deutsche EuroShop kaufen 12.11.2008
HSH Nordbank AG
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Steffen Wollnik, Analyst der HSH Nordbank AG, stuft die Aktie der Deutschen EuroShop (ISIN DE0007480204 / WKN 748020) weiterhin mit "kaufen" ein.
Die Deutsche EuroShop habe bei der Bekanntgabe der Neunmonatszahlen die Erwartungen erfüllt. Der Umsatz habe sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 22% auf 84,1 Mio. EUR verbessert. Dieses Plus gehe auf die zuletzt eröffneten Objekte in Danzig, Hameln und Passau zurück. Das like-for-like-Wachstum habe bei 2,1% gelegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe sich um 25% auf 69,5 Mio. EUR verbessert.
Aufgrund der neuen Objekte seien die Zinsaufwendungen gestiegen, und das Finanzergebnis sei mit -36,0 Mio. EUR um 6,3 Mio. EUR niedriger ausgefallen als im Vorjahr. Das Bewertungsergebnis habe sich angesichts unrealisierter Währungsgewinne bei den polnischen und ungarischen Einkaufszentren von -0,3 Mio. EUR auf 4,4 Mio. EUR erhöht.
Trotz der Eröffnung neuer Center sowie der Währungsgewinne sei der Konzernüberschuss um 30% auf 31,3 Mio. EUR gesunken. Dies entspreche einem Ergebnis je Aktie von 0,91 EUR. Allerdings sei das Vorjahresergebnis durch die Auflösung latenter Steuern im Rahmen der Unternehmenssteuerreform positiv beeinflusst gewesen. Bereinigt um diesen außerordentlichen Effekt habe sich das Konzernergebnis um 10,6 Mio. EUR verbessert.
Die Deutsche EuroShop habe erstmalig auch die Kennzahl Funds From Operations (FFO) bekannt gegeben. Diese seien in den ersten neun Monaten um 32% auf 34,5 Mio. EUR gestiegen. Auf der Basis der Neunmonatszahlen erscheine die Zahlung der Dividende in Höhe von 1,05 EUR je Aktie gewiss zu sein. Ob es sogar zu einer Erhöhung komme, stehe zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest.
Des Weiteren habe die Geschäftsleitung der Deutschen EuroShop angekündigt, aufgrund des schwierigen Investmentmarktes das diesjährige Investitionsziel von 150 bis 200 Mio. EUR aufzugeben. Lediglich die Erweiterung der Dresdner Altmarkt-Galerie mit einem Volumen von insgesamt 150 Mio. EUR, an dem die Deutsche EuroShop mit 50% beteiligt sei, werde weiterhin verfolgt. Verhandlungen über den Erwerb weiterer Objekte seien abgebrochen worden.
Gegenüber ihrer letzten Analyse vom 15. August 2008 hätten die Analysten ihre Erwartungen leicht korrigiert. Dies betreffe zum einen die Mieteinnahmen, deren kurz- und mittelfristige Wachstumsraten man etwas reduziert habe, im Wesentlichen aber das Bewertungsergebnis. Die Analysten würden zwar weiterhin nicht mit Abschreibungen bei der Neubewertung des Portfolios zum Jahresende rechnen. Man unterstelle aber, dass der Wert erhöhende Effekt wachsender Mieten durch den Wert mindernde Effekt steigender Diskontierungszinssätze nahezu ausgeglichen werde.
Darüber hinaus sei mit negativen Währungseffekten bei den Objekten in Polen und Ungarn zu rechnen. Allerdings dürfte die erstmalige Bewertung des Hamelner Objektes sich positiv im Bewertungsergebnis bemerkbar machen.
Die Ankündigung, das Investitionsziel für 2008 fallen zu lassen, wirke sich nicht negativ auf die Unternehmensbewertung der Analysten aus, weil man außer der Erweiterung des Dresdener Objektes ohnehin keine zusätzlichen Investitionen in die Planungsrechnung aufgenommen habe. Mittels der Economic Value Added-Methode (EVA®) habe man nun einen fairen Wert von 25,00 EUR je Aktie ermittelt (vorher 29,00 EUR). Neben den reduzierten Erwartungen wirke sich auch eine gestiegene Risikoprämie negativ auf den Unternehmenswert der Deutschen EuroShop aus.
Die Einstufung der Analysten der HSH Nordbank AG bleibt dennoch bei "kaufen" mit einem Kursziel auf Sicht von 12 Monaten von 25,00 EUR. Das Anlagerisiko sei nach wie vor durchschnittlich. (Analyse vom 12.11.2008) (12.11.2008/ac/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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